Parken ist kein Grundrecht

Sichere Radwege führen zu mehr Fahrradverkehr. Busspuren machen den öffentlichen Verkehr attraktiver. Binsenweisheiten.

Parken ist kein Grundrecht!

Man kann reden mit wem man will, immer wieder wird man von Autofahrenden hören, dass sie meinen, der Staat müsste ihnen Parkplätze kostenfrei zur Verfügung stellen. Das sei ihr Recht.
Meistens kommt dann noch irgendwas von „KFZ-Steuern“, aber da höre ich meist schon gar nicht mehr zu…

Wahr ist und bleibt, das es ein solches Recht mitnichten gibt. Autos dürfen lediglich überall Parken, wo es nicht verboten ist.
Doch parken zu verbieten ist für die Kommunen aufwendig: Man denke alleine an die Beschilderung und diedazu gehörenden Genehmigungen.
Das zu ändern schlägt Anne Klein-Hitpaß von Agora Verkehrswende vor:

Der Bund könnte es ihnen [den Kommunen] erleichtern und festlegen, dass Parken überall dort verboten ist, wo es nicht erlaubt ist. Es gilt, das Grundrecht des Parkens im öffentlichen Raum zu beenden.

Anne Klein-Hitpaß, Agora Verkehrswende in der taz

Platzproblem Auto

Auch E-Autos sind nur ein Teil der Lösung. Letztlich verbrauchen sie auch Platz, auch wenn sie keine Emissionen mehr in die Innenstadt tragen.
Autos stehen im Durchschnitt 23 Stunden am Tag nur rum und verbrauchen schlicht Platz den man für Lieferzonen, Rad- und Fußwege braucht.

Ein Parkplatz zum Beispiel misst im Schnitt 12,5 Quadratmeter – das ist so groß wie ein Kinderzimmer.

Anne Klein-Hitpaß, Agora Verkehrswende in der taz

Schon länger ist zudem erwiesen, dass die Einzelhändler der Innenstädte eher von Fußgängern und Radfahrern profitieren, weil diese mehr Zeit mit dem Einkaufen verbringen und auch spontan in Geschäfte gehen, während andere einen Parkplatz suchen.

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

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2 Gedanken zu „Parken ist kein Grundrecht

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