Feinstaub: 2 Jahre Lebenszeit weniger

Die Auswirkung der Luftverschmutzung auf den Menschen ist offenbar doch viel höher, den Feinstaub, Stickoxide, Ozon und Co. redzieren die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund zwei Jahre, sie führen statistisch betrachtet jährlich zu 800.000 vorzeitigen Todesfällen.

Gesunder Menschenverstand?

Zu diesem Schluss kommt eine am vergangenen Dienstag vorgestellte Studie, über die die Berliner Zeitung berichtet:

Luftverschmutzung sei das Umweltgesundheitsrisiko Nummer eins, betont Lelieveld. Sie sei bisher unterschätzt worden. Dabei gehöre sie zu den gravierendsten Gesundheitsrisiken neben Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Rauchen.

Der Preis der dreckigen Luft, Berliner Zeitung vom 2019-03-13

Der gesunde Menschenverstand von Verkehrsminister Andreas Scheuer darf damit in Frage gestellt werden, denn er bekam aus Brüssel ebenfalls eine „schallende Ohrfeige“ (Ohrfeige aus Brüssel für Scheuer, tagesschau.de) für seine Anforderung eine Überprüfung der EU- Grenzwerte für Luftverschmutzung.

Luftschadstoffe schlimmer als Rauchen

Laut Weltgesundheitsorganisation gehen etwa 7,2 Millionen Todesfälle auf Rauchen zurück, aber nach den neuesten Erkenntnissen 8,8 Millionen Todesfälle auf die Folgen der durch die Luftverschmutzung ausgelösten Herzkreislauf- oder Atemwegserkrankungen zurück (Der Preis der dreckigen Luft, Berliner Zeitung, 2019-03-13).

Doch der Verkehrsminister ist eher an Lufttaxis interessiert, als an der Einhaltung irgendwelcher gesetzlichen Vorgaben aus Europa.
Ist Andreas Scheuer für uns noch tragbar?

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

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