Radfahrer fahren immer bei Rot!

Jetzt wird es mal schwer für euch: Jetzt geht es um die eigenen Sünden! Grundsätzlich kann man gutes Verhalten nicht immer nur von den anderen verlangen, man muss es auch selbst tun!

Mal an die eigene Nase fassen

Wenn wir uns hinstellen und überall neue Radwege, Abstellmöglichkeiten, Fahrradstraßen, gerechtere Raumaufteilung und noch viel mehr verlangen, müssen wir selber auch ein wenig danach leben:
Wer Falschparker fliegen lässt, sollte nicht bei Rot über die nächste Ampel fahren. Wer breitere Radwege will, sollte nicht immer über den Gehweg nach rechts abbiegen.

Die StVO gilt schlicht für alle und wenn wir diesen Rotfahrer-Spruch mal loswerden wollen, dann müssen wir mal als Vorbilder agieren!
Schließlich haben viele von euch auch einen Führerschein in der Tasche und sollten es besser wissen!

Falls es an Vorbildern und Beispielen fehlt, dem empfehle ich das Blog „Berlin Cyclists Waiting For Green“, welches jede Menge gute und weniger gute Beispiele enthält, wie man an dieser roten Ampel und dem weißen Strich anhalten kann:

Keine Kampfradler

Jene die sich nicht an die Regeln halten sind dabei, von mir für euch mal im Berufsverkehr so beobachtet, eben eher selten Leute vom Typ „Kampfradler“:

Da radelt der Mann im Businessanzug (Typ „Entscheider“) auf dem schicken City-Rad gerne mal ohne Zeichen und Hemmung schräg über die Kreuzung um dort noch 100 m über den Gehweg in die nächste Querstraße zu radeln.

Da radelt die Frau mit Helm und E-Bike (Typ „Sachbearbeiterin“) fröhlich auf dem Gehweg um die Ampel herum und drängelt sich ohne Blick nach hinten einfach auf den nächsten Radweg als sei sie alleine auf der Straße.

Da radeln die Kumpels (Typ „Kneipensportler“) fröhlich nebeneinander und unterhalten sich über Bier und Grillen und ignorieren dabei selektiv die eine Ampel und stehen dann an der nächsten über die sie sich dann doch nicht bei Rot trauen.

Da radeln die Kolleginnen (Typ „BestFriendsForever“) und tauschen den letzten Büroklatsch aus, rollen an der roten Ampel vorbei auf dem Gehweg zur Fußgängerfurt und drängeln sich bei Grün dann wieder zurück in den restlichen Verkehr.

Da radelt das Ehepaar (Typ „Sonntagsradler“) bei leeren Straßen am Sonntag am Stadtrand über die Gehwege…

Ach mir würden noch so einige einfallen, wie z.B. der „Geisterradler“:

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

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