CDU/CSU – ein Umweltdesaster

Der CSU-„Verkehrsminister“ verschleudert Steuermilliarden und die CDU findet eine Klimaprämie von der das Ganze Volk was hat doof.

Master Of Disaster

„Verkehrsminister“ Andreas Scheuer scheint nicht bei Trost gewesen zu sein, oder war er es jemals?

Die Offenlegung seiner voreilig und Ratschläge in den Wind schreibend abgeschlossenen Maut-Verträge offenbart die ganze Katastrophe:

Aus den nun veröffentlichten Maut-Verträgen ergibt sich zudem, dass das Bundesverkehrsministerium den Unternehmen, die die Maut organisieren sollten, nicht nur Schadenersatz zusichert, sondern sich zur Auszahlung sämtlicher entgangener Gewinne bis ins Jahr 2032 verpflichtet hat.

Scheuers Maut-Desaster, ZDF.de

Und besser als so, lässt sich das auch kaum kommentieren:

Das viel schlimmere daran: Eine Maut, die alle, also auch Inländer bezahlen müssen, hätte wohl durchaus eingeführt werden können.
Da aber der Minister diese einfach nach dem Urteil ohne weitere Beratschlagung mit dem von ihm eh verschmähten Wissenschaftlichen Dienst oder anderen Gremien aufgekündigt hat, ist das kind bereits in den Brunnen gefallen und die Unternehmen erhalten Steuergelder für keinerlei erbrachte Leistungen!

Man könnte fast vermuten hier ein von vorneherein abgekartetes Spiel zu sehen, in dem es ohnehin nur darum ging seinen Spezln Geld zukommen zu lassen…

Und sowas traut sich noch ins Amt?

Christlich Desatröse Umwelt

Die CDU findet eine CO2-Steuer, bei der alle gleich viel als Klimaprämie ausgezahlt bekommen doof, weil:

Dann würde jeder gleich viel bekommen – ob er nun in Berlin lebt, arbeitet und guten ÖPNV hat oder ob er auf dem Land beim Weg zur Arbeit heute auf das Auto angewiesen ist.

Unions-Fraktionsvize Andreas Jung zu dpa

Ja verdammt! Genauso funktioniert eine CO2-Steuer!
Da werden tatsächlich mal jene belohnt, die nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren! Das geht im christlichen Auto-Deutschland der CDU natürlich überhaupt nicht!

Da will man lieber die EEG-Umlage wegfallen lassen und eine neue Form der Pendlerpauschale für „ländliche Gebiete“ einführen.

Damit am Ende noch mehr aufs Land ziehen, weil Autofahren dort belohnt wird…

So eine höhere Pendlerpauschale könne etwa mit Anreizen für sparsamere Autos, Fahrgemeinschaften oder für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs verbunden werden. Damit die Menschen überhaupt die Wahl hätten, müsse der öffentliche Nahverkehr auf dem Land stark ausgebaut werden.

Union stellt sich gegen Klimaprämie für jeden Bürger, Tagesspiegel

Eine CO2-Steuer hätte diese steuernde Wirkung, aber die CDU will natürlich nicht, dass jemand, der gar kein Auto fährt, jemals etwas dafür als Belohnung bekommt, die können sich dann weiterhin einfach selber finanzieren und nur die „Klimabösen“ müssen unbedingt Geld dafür bekommen…

Möchte das wirklich jemand wählen?
Wollen wir wetten das bis zum 16. September noch immer keine klares Konzept vorliegt?

Quellen:

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

Peter Wendel

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