Deutschland braucht Klimaschutz! Sofort!

Wir labern und labern und vergessen zu handeln bis unsere Kinder und Enkel sich buchstäblich zu Tode schwitzen.
Aber Hauptsache wir fahren mit dem Auto dahin!

Fakt: Menschengemachter Klimawandel

Es ist absolut unstrittig, das die derzeit drohende Klimakatastrophe in hohem Maße durch unser eigenes Handeln entstanden ist.
Jegliche Form von Klimaskeptizismus beruht auf gezielter Desinformation, Beiträgen von Menschen ohne echte Sachkenntnis (man denke an die „Lungenärzte“) und dem Handeln extra dafür bezahlter Lobby-Vereine, die genau dies für ihre Interessengruppen aus Industrie oder Politik tun.

1977 war es der Wissenschaftler James Black, der die Vorgesetzten seines damaligen Arbeitgebers Exxon, dem weltweit agierenden Ölkonzern, informierte, das die Freisetzung von Kohlendioxid bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe das globale Klima beeinflusse.

Nunmehr über 40 Jahre ist das bekannt und wir haben die Zeit seither vorwiegend damit verbracht einfach nichts zu tun.
Deshalb ist es jetzt auch gerade für Deutschland höchste Zeit endlich etwas zu unternehmen!
Doch das wird uns allen weh tun und so fürchten unsere Politiker ihre Wiederwahl:

Deshalb bleibt politischen Entscheidungsträgern nichts anderes übrig, als mit purer Symbolik (etwa dem Verbot von Plastikstrohhalmen) oder additiven Maßnahmen (etwa der Förderung der E-Mobilität) Nachhaltigkeitsengagement zu simulieren. Damit lässt sich zwar das Gewissen der Wähler, nicht aber die Ökosphäre entlasten. Die unbändige Verführungskraft dieser grünen Kosmetik speist sich nicht nur daraus, dass sie vorgibt, einen Lebensstil retten zu können, der nicht zu retten ist. Vor allem gibt sie den perfekten Blitzableiter ab, der von individueller Verantwortung entlastet.

Pioniere und Störenfriede müssen durch Verzicht den Wandel vorwegnehmen, Tagesspiegel Causa

Wir können also nicht auf unsere Politiker warten und darauf, dass eine bequeme Bevölkerungsschicht geruht sich zu ändern: Wir müssen alle gleich etwas tun und Tatsachen schaffen.

Die von niemandem offen ausgesprochene Konsequenz dieses Irrwegs lautet: Wenn sich das Genuss-ohne-Reue-Versprechen eines grünen Wachstums als Schimäre offenbart, enden zugleich die politischen Gestaltungsmöglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung. Denn wenn die Technik versagt, hilft nur eine Anspruchsbegrenzung. Soll diese global gerecht erfolgen, läge die vertretbare Güterausstattung eines Individuums weit unter dem, was die meisten Europäer angehäuft haben.

Pioniere und Störenfriede müssen durch Verzicht den Wandel vorwegnehmen, Tagesspiegel Causa

Deutschland: Kein Unschuldslamm

Die Behauptung Deutschland sei ja nur ein relativ kleiner CO2-Produzent im Vergleich zur restlichen Welt, ist nur eine Schutzbehauptung.

Unser Konsum sorgt dafür das z.B. auch die CO2-Bilanz Chinas ansteigt, die heutzutage jene Dinge produzieren mit denen wir uns so gerne umgeben (Smartphone, Fernseher, Laptop…) aber längst nicht mehr im eigenen Land produzieren. Selbst Solarzellen müssen wir von dort importieren, weil die deutsche Regierung deren Produktion im Inland durch mangelnde Förderung hat sterben lassen…

Klar könnte man die Welt in fünfzig Gruppen einteilen, die nur 2% der globalen Emissionen verursacht – folgt daraus dann, dass niemand etwas machen muss?

Stefan Rahmstorf, Klimaforscher

Die Erkenntnis, dass wir Deutschen selbst Klimakiller sind, muss auch endlich mal in unseren Köpfen ankommen:

CO2-Ausstoß pro Kopf, Die Debatte um den Klimaschutz, FES

Am 23. Juli 2019 war der „Earth Overshoot Day“ in Bezug auf die gesamte Weltbevölkerung, der Tag also, an dem die gesamte Menschheit alle Ressourcen verbraucht hat, die der Planet innerhalb eines Jahres bereitstellen kann.

Für Deutschland alleine war es bereits am 03.Mai soweit…

Wir konsumieren zu viel: Vom „ToGo“-Becher bis zu Klassenfahrten per Flugzeug nach Barcelona, von viermal Urlaub im Jahr bis zum neuen Fernseher für die WM.

Dabei vergiften wir uns dann auch noch mit industriell produzierten Lebensmitteln, die ihrerseits mit viel CO2-Verbrauch und Plastikmüll einhergehen und schmeißen viele Kilo davon wieder ungegessen in Müll.

Wir selbst sind das Problem

Unverkennbar sind wir selbst und unsere „Bequemlichkeit“ eines der Probleme im Hinblick auf die Klimakatastrophe:
Unsere Eltern und Urgroßeltern waren immer darauf bedacht, dass es ihre Kinder einmal besser haben sollten als sie selbst.

Heute gibt es große Teile der Eltern- und Großelterngeneration denen das, gelinde gesagt, scheißegal ist, solange sie in ihrem Leben nichts ändern müssen.

Verantwortung übernehmen ist schwer, wenn es einen selbst trifft, was nicht auch zuletzt die hohe Zahl der bei einem Verkehrsunfall flüchtenden Autofahrer zeigt.

Endlich anfangen!

Morgen ist ein Tag, an dem auch noch zögerliche Menschen anfangen können etwas zu ändern:
Geht auf die #AlleFürsKlima-Demo in eurer Nähe und lernt viele Menschen kennen, die auch bereit sind etwas zu tun!
Fangt an mit eurem persönlichen Klimaschutz-Erlebnissen!
Zeigt der Bundesregierung, dass ihr mit Gelaber nicht mehr abzuspeisen seid!

Quellen:

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

Peter Wendel

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