Corona als E-Scooter-Killer?

Lime geht der Saft aus: Wie das Unternehmen selbst schreibt, wird das Geschäft, unter anderem auch in Deutschland, heruntergefahren.

Ohne Touristen fährt keiner Scooter

Ganz exemplarisch demonstriert der mindestens temporäre Rückzug des Unternehmens, dass offenbar ohne nennenswerten Tourismus die Nachfrage nach Fahrten mit dem E-Scooter zusammengebrochen ist.

Die Auswirkungen globaler Selbstisolierungsmaßnahmen und staatlicher Reiseverbote haben Limes Umsätze auf der ganzen Welt dezimiert. So verzeichnete das Unternehmen am 14. März nach internen Unterlagen, die Bloomberg vorliegen, weltweit rund 147.000 Rollerfahrten. Als Städte in Europa mit Social Distancing begannen, sank die Nutzung drei Tage später um fast zwei Drittel auf etwa 52.000.

E-Scooter Verleiher Lime geht das Geld aus, Golem.de

So kurz und schmerzlos geht es also mit einem Unternehmen bergab, dass unsere Mobilität verändern und die Welt vor den Autos retten wollte:
Entlassungen und eine Menge Elektroschott sind nun vielerorts die Folgen, denn die Fortdauer der Corona-Krise deutet durchaus an, dass es danach vielleicht keine Lime-Scooter mehr geben wird.

Lime hatte seine Belegschaft schon im Januar erstmals abgebaut.

Umsatzrekorde bei Fahrradhändlern

Derweil können sich deutsche Fahrradhändler nicht über leere Auftragsbücher beklagen:
Die Branche macht als eine der wenigen in der Corona-Krise gute Umsätze.

Den Menschen scheint in der Notlage ein Fahrrad/Pedelec im Keller dann doch lieber zu sein als ein E-Scooter auf der Straße…

Quellen:

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister





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