Verzockt: Staatshilfen töten Automobilindustrie

Eine immer wieder staatlich subventionierte Industrie geht am Ende genau daran kaputt:
Was wir eigentlich beim Steinkohlebergbau schon gelernt haben sollten, passiert nun auch der deutschen Autoindustrie: Tod durch Subvention.

Zulieferer gehen in andere Geschäftsfelder

Im Gegensatz zu den durch ständige Förderung (Abwrackprämie, Dienstwagenförderung, Kilometergeld…) schwerfällig gewordenen Automobilherstellern, gehen schlaue Zulieferer schon länger fremd und suchen sich neue, erfolgreichere Geschäftsfelder.

Bosch ist im Bau von Pedelec-Motoren so erfolgreich, dass dafür ein neuer Unternehmenszweig ausgegründet wurde und auch Brose ist längst ein namhafter Hersteller in dieser Branche.

Beiden gemeinsam ist: Sie beschäftigen sich nicht erst seit vorgestern mit anderen Geschäftsfeldern, sondern haben die Zeichen der Zeit schon vor langen Jahren erkannt und angefangen ihre Unternehmen breiter und krisensicherer aufzustellen.

Wir sehen, dass die klassische Automobilindustrie stagniert und auch durch die Diskussion rund um den Diesel in eine Absatzkrise geraten ist.

Thomas Leicht, Leiter für die E-Bike-Antriebe in Berlin, Brose

Damit sind in Berlin etwa 120 neue Arbeitsplätze (Tendenz steigend) entstanden. Man hat einen aufgegebenen Standort von Continental übernommen, seines Zeichen hauptberuflich auch Automobilzulieferer, der aber massiv Mitarbeiter entlässt, um seinen Shareholdern wieder mehr Geld zu generieren.

Übrigens sind Elektromotoren ja auch ein elementarer Bestandteil von E-Autos und man darf sich schon fragen ob oder wann die Profis bei Bosch und Brose anfangen ihre Motoren in Auto-Karosserien schrauben…

Lager voller Schrott

Ja, die Automobilindustrie in Deutschland ist hart von der derzeitigen Krise getroffen worden, weil vor allem die internationalen Lieferketten zusammengebrochen sind und ähnlich wie in der Pharmaindustrie kein Plan B existierte.
Das ist aber auch nun mal eine Ursache schlechten Managements.

Es ist aber gut, dass die Menschen in Deutschland skeptischer geworden sind, wenn die große, „systemrelevante“ Autoindustrie mal wieder nach Geld und Unterstützung durch den Steuerzahler ruft: Viele haben begriffen, dass das schlicht das Eingeständnis unfähige Geschäftsführung ist und vor allem Bequemlichkeit darstellt, weil die doofen Deutschen den Autoaktionären ja immer Kohle in die Tasche stecken.

Warum aber, sollte der deutsche Michel sich fragen, soll ich eigentlich den Verbrenner-Schrott aus dem Lager kaufen, den die nicht mehr loswerden? Um die Transformation zum E-Auto zu finanzieren? Und was mache ich dann mit meinem Verbrenner?

Der wird schon irgendwann in den nächsten Jahren nicht mehr gerne gesehen sein und sein Betrieb wird hoche Summen kosten. Dazu wird man ihn dann wahrscheinlich nicht mal mehr auf dem Gebrauchtwagen-Markt los.

Den deutschen Bürger reinlegen und Geld aus der Tasche ziehen, genau das ist es, was Menschen wie Weil (SPD) und Söder (CSU) vorschlagen, wenn sie genau jetzt nach Kaufprämien und Unterstüzung für den Verkauf des Verbrenner-Schrotts der Automobilindustrie rufen, denn die beiden und „Verkehrsminister“ Scheuer (CSU) wissen genau, das mit dem „Green Deal“ der EU schärfere Regelungen und höhere Kosten auf Industrie und Nutzer von Autos zukommen.

Wollt ihr euch von denen reinlegen lassen?

Und warum muss eigentlich der Staat innovative Produktforschung von privaten Unternehmen fördern, die bewiesenermaßen staatlicher Regelungen in betrügerischer Absicht bereits umgangen haben? Wieso dürfen Unternehmen die Milliarden an ihrer Aktionäre ausschütten überhaupt nach Hilfen fragen?

Vergessen wir nicht, dass die Automobilindustrie wie alle anderen auch natürlich schon von der Finanzierung durch Kurzarbeit profitiert!

Die Antwort ist schlicht: Warum sollten sie denn nicht?
Jahrzehntelang haben sie für alles Geld vom Staat bekommen und wenn sie ihren Kram hier noch verkaufen können, warum sollten sie dann was neues entwickeln? Bringt doch so viel mehr Gewinn…

Wollt ihr euch das echt gefallen lassen?

Quellen:

Author: Peter Wendel

"If you think you are too old to rock'n'roll then you are..." Lemmy Kilmister

Peter Wendel

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